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Mit Photovoltaik oder auch Solar- Energie genannt kann man Strom gewinnen!

solarSolar bedeutet: Etwas gehört zur Sonne.

Solar-Energie ist also Strom oder Wärme,

die aus Sonnen-Strahlen erzeugt wird.

Wir brauchen täglich Strom und Wärme, zum Beispiel für das Licht in der Wohnung oder für warmes Wasser in der Heizung.

Bisher werden Strom und Wärme vor allem aus Kohle, Gas oder Kern-Energie hergestellt.  Dafür wird zum Beispiel Braun-Kohle verbrannt.

 Bei der Verbrennung entstehen giftige Stoffe und CO2. Zu viel CO2 verändert das Klima auf der Erde. Kern-Energie wird in einem Atom-Kraftwerk erzeugt. Dabei entsteht sehr giftiger Atom-Müll.

Solar-Energie ist viel besser für die Umwelt. Für Solar-Energie muss nichts verbrannt werden und es entstehen auch keine giftigen Stoffe.

Aber Solar-Energie hat noch mehr Vorteile: Die Kohle-Vorräte sind nur begrenzt vorhanden. Doch die Sonne wird noch sehr lange scheinen, mindestens 5 Milliarden Jahre.

Außerdem sind die Sonnen-Strahlen kostenlos. Deshalb kostet Solar-Energie weniger Geld als zum Beispiel Strom aus Braun-Kohle.

 Mit einer Solar-Anlage oder auch Photovoltaik Anlage werden Sonnen-Strahlen in Strom umgewandelt.

Eine Solar-Anlage ist also ein kleines Kraftwerk. Jeder Mensch mit einem eigenen Haus kann eine Solar-Anlage auf sein Dach bauen lassen.

Manchmal hat eine Solar-Anlage auch eine Batterie. Darin wird der Strom gespeichert, zum Beispiel für die Nacht oder Regen-Tage.

 Herr Thomas Zmelty ist Chef einer Firma, die solche Solaranlagen auf Dächer von Häusern baut. Er ist ein Ingenieur für Elektrotechnik.

Diese Anlagen bestehen aus besonders ausgestatteten Glasplatten mit dem Stoff Silicium, mit denen man die Solar- Energie auffangen kann und in Strom umwandeln kann.

Die Eigentümer von Häusern können so viel Geld sparen, denn sie produzieren selbst Strom und müssen ihn nicht kaufen.

Manchmal ist es soviel Strom, wenn die Sonne scheint, dass man es garnicht im Haushalt verbraucht.

Dann fließt der Strom ins öffentliche Netz oder man speichert den Strom in einer Batterie im Haus und benutzt ihn dann, wenn nicht die Sonne scheint. So eine Anlage kostet viel Geld.

Doch sie lohnt sich trotzdem, wie Herr Zmelty erzählt. Man bekommt Unterstützung vom Staat, wenn man sie baut.

Stellt man mehr Strom her, als man selbst verbraucht, fließt dieser in das öffentliche Stromnetz und der Hauseigentümer verdient noch Geld damit.

Dieser Strom ist umweltbewusst, da er nicht aus der Atomenergie oder aus der Kohleverbrennung gewonnen wird.

Strom, der aus Sonne, Wind und Wasser gewonnen wird, nennt man erneuerbar und er ist gut für die Umwelt.

Besonders für den Strom aus Sonne machte Herr Zmelty bei seinem Vortrag vor den Grünen Werbung. Das war sehr interessant.

Wir sind alle überzeugt, dass noch viel mehr Photovoltaik Anlagen auf Dächern gebaut werden sollten.

   
© Die Grünen Lahnstein