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Fukushima – 9 Jahre danach

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GRÜNE Lahnstein: Atomunglück macht Energiewende unverzichtbar

Auch neun Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima Daiichi muss festgestellt werden, die Welt oder vielleicht eher die Politiker haben offenbar nichts gelernt. 1979 Harrisburg, 1986 Tschernobyl und 2011 Fukushima was muss noch passieren damit die Welt aufwacht.

„Flüchtlingskrisen, Diesel-Skandal, Corona-Virus und, und, und drängen das Atomunglück in Japan immer weiter in den Hintergrund, so der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Lahnstein Gerhard Schmidt.

Der 9. Jahrestag der Reaktorkatastrophe ist deshalb Anlass genug vor der gefährlichen, nicht beherrschbaren Technologie zu warnen, insbesondere da es Menschen gibt, die versuchen, die Atomkraft als Allheilmittel gegen den Klimawandel hoch zu jubeln.

Heute, 9 Jahre nach dem Unglück, ist noch immer nicht völlig geklärt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Der Unfall kostete 20.000 Menschen das Leben. Die Gefahr der Radioaktivität ist jedoch noch immer nicht gebannt. Trotz allem ist der Wiederaufbau im Gange und Menschen kehren in die verseuchten Gebiete zurück.Energie 2

Unklar ist bis heute wie mit dem kontaminierten Wasser verfahren werden soll. Bis heute wurde keine ausreichende Lösung gefunden wie das Wasser dekontaminiert werden kann. Es haben sich seit der Katastrophe über eine Million verseuchtes Grundwasser angesammelt. Es ist nur eine Frage der Zeit wann der Stauraum ausgeht, so der GRÜNE Stadtrat Schmidt in seinen Ausführungen.

Zusammenfassend muss gesagt werden:

Die Katastrophe in Fukushima veranschaulichte die allgegenwärtigen Risiken einer Atomanlage, selbst in einem westlichen Hochtechnologie-Land.

Die Atomkraft ist nicht beherrschbar. Zu dieser Aussage kommen zumindest die Lahnsteiner GRÜNEN. Nach ihrer Auffassung ist die Energiewende nicht nur machbar, sondern auch notwendig.

 

   
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