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Sicherstellung der Mobilität in Lahnstein

 BWHGRÜNE: ÖPNV stärken

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Das Regionalisierungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 27. Dezember 1993 definiert die Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als eine Aufgabe der grundgesetzlich verankerten Daseinsvorsorge. Leider sind wir aber von diesem Ideal in Lahnstein noch weit entfernt, so der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Lahnstein Gerhard Schmidt. Auch wenn der ÖPNV in den Händen des Kreises liegt, gibt es auch für die Stadt Lahnstein die Möglichkeit für Verbesserungen in diesem Bereich zu sorgen.

Aus diesem Grunde wendet er sich jetzt mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Peter Labonte. Deutschland und damit auch Lahnstein wartet auf eine Verkehrswende. Wenn wir unsere Stadt lebenswerter machen wollen, müssen wir den ÖPNV stärken, Busse und Bahnen attraktiver machen und mehr Menschen den Einstieg in den öffentlichen Verkehr ermöglichen, so der GRÜNE Schmidt in seinem Schreiben.So ist ein wichtiger -durch die Stadt zu lösender- Punkt die Verbesserung der Attraktivität von Bushaltestellen. Einige Haltestellen verfügen bis heute noch nicht über Fahrgastunterstände/Wartehallen/Buswartehäuschen/Unterstände für Bushaltestellen.

Insbesondere drei Haltestellen fallen dabei auf, die trotz hohem Fahrgastaufkommen und einem entsprechend guten Takt noch immer über keine Unterstellmöglichkeit verfügen. Deshalb bittet der GRÜNE Stadtrat den Lahnsteiner OB –so schnell wie möglich- an den folgenden drei Haltestellen: Oberlahnstein, Südallee (in der Adolfstraße); Oberlahnstein, Salhofplatz (in der Adolfstraße), Niederlahnstein, Johannes Gymnasium (in der Markstraße) und Niederlahnstein, Johannesstraße (in der Brückenstraße) für Abhilfe zu sorgen, auch wenn dadurch der motorisierte Individualverkehr (MIV) mit Behinderungen rechnen muss.

Immer mehr Staus auf den Straßen sowie Lärm und Luftverschmutzung durch Autos zerren an unseren Nerven und belasten uns jeden Tag. Im Vergleich zum MIV sind die Vorteile des ÖPNV klar: Es können deutlich mehr Menschen pro Fahrzeug mitfahren, und es muss weniger Fläche asphaltiert werden. Der spezifische Energieverbrauch und die spezifische Schadstoffemission pro Fahrgast sind außerdem deutlich geringer als beim MIV. Ein gut ausgebauter öffentlicher Personennahverkehr ist eine attraktive und umweltschonende Alternative für viele Wege, die sonst häufig mit dem Auto zurückgelegt werden, so die Begründung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Lahnstein.

   
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