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Radfahrer schützen

MK010GRÜNE bitten um Markierung

Der Mini-Kreisel in Niederlahnstein ist in der Erprobungsphase. Erprobung und damit die vorläufige Markierung bedeutet aber nicht, dass Gefahrenstellen nicht möglichst rasch – auch vor Beendigung einer Erprobungsphase- beseitigt werden sollten.

Diese zusätzliche Gefahrenquelle in einer durchaus Radfahrerunfreundlichen Stadt entstand durch die Errichtung des Minikreisels.

 

Nachdem bereits der zuständige Fachbereich auf diesen Gefahrenpunkt hingewiesen wurde und dieser die einjährige Versuchsphase abwarten will, schrieb der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt sich jetzt an den Oberbürgermeister. Nach Auffassung des GRÜNEN Stadtrats sollte nicht abgewartet werden bis es zum ersten Unfall kommt. Der Radfahrer soll an der Bushaltestelle „gegenüber Amtsgericht“ auf diese ausweichenMK013. Vor dem Erreichen dieser Stelle ist der Fußgängerweg durch eine Kette abgesichert. Die Fahrbahn wird aber genau an dieser Stelle so eng, dass der Autofahrer nach rechts auf den Mehrzweckstreifen drängt. Um dies zu vermeiden müsste die momentane Fahrspur in Ihrer Breite nur um wenige Meter verlängert werden. Der Radfahrer könnte dann rechtzeitig nach rechts auf die Bushaltestelle ausweichen. 

Es soll keine grundlegende Änderung der Verkehrsführung stattfinden. Es kann aber auch kein Problem sein, einen aufgeklebten gelben Streifen neu zu verlegen. Die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern sollte bei allen Maßnahmen im Vordergrund stehen.

MK011Es ist traurig, wenn Lahnstein in Bezug auf Radwege sich die Stadt Koblenz als Vorbild auswählt. Im Ranking der Fahrradfreundlichkeit des ADFC steht Koblenz ziemlich am Ende.

Um zukünftig auch dem Radfahrer in Lahnstein Beachtung zu schenken, sollte bei Verkehrs“änderungen“ nicht nur den Vertretern der Autolobby Gehör geschenkt werden. Es wäre sicherlich von Nutzen, wenn auch die Vertreter des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs“ gehört werden.

   
© Die Grünen Lahnstein