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Lahnstein per Fahrrad erlebt

hp02GRÜNE Lahnstein tourten durch die Stadt

Der Wettergott meinte es gut mit Bündnis 90/Die GRÜNEN. Bei strahlendem Sonnenschein starteten sie ihre alljährliche Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad. Aktuelle aber auch visionäre Informationen der Stadtpolitik wurden den Teilnehmern durch den Fraktionsvorsitzenden der Partei im Lahnsteiner Stadtrat, Gerhard Schmidt, näher gebracht.

Gestartet wurde am Salhofplatz, einem Platz voller Geschichte. Treffen hier doch Zeugnisse vieler Epochen zusammen, der Salhof erstmals 977 urkundlich erwähnt, die 600 Jahre alte Stadtmauer und die Stadthalle aus dem 20. Jahrhundert, alles bedeutende Bauwerke. Schön wäre es jedoch auch, wenn auf einem solchen Platz nicht nur an die Autos gedacht würde, sondern auch an Parkplätze für zweirädrige nichtmotorisierte Fahrzeuge.

hp01 Beim ersten Stopp, im Schillerpark, berichtete Schmidt unter anderem von den Bestrebungen einer besseren Fahrradverbindung durch die Stadt. Für viele gehört die Fahrradstraße noch in das Reich der Utopie, nicht so für die GRÜNEN. Sie können sich durchaus vorstellen, dass zum Beispiel die Mittelstraße zu einer Fahrradstraße wird. Durch eine solche Maßnahme wird das Fahrrad als ernst zu nehmendes Verkehrsmittel in der Öffentlichkeit wahrgenommen, und die Radfahrer und Radfahrerinnen fühlen sich in der Verkehrsplanung berücksichtigt.

Der Weg nach Hohenrhein stellte für Radler und Radlerinnen dann teilweise eine wahre Wohlfühloase dar. Ein Radweg ohne Schlaglöcher und ohne parkende Autos. Doch leider hielt diese Idylle nicht lange an. Die Straße Hohenrhein, eine ehemalige Kreisstraße, ist in einem erbärmlichen Zustand. Die Fortsetzung der Radtour wurde dann durch ein Tor unterbrochen. Kein Durchgang und keine Durchfahrt nach Friedrichssegen. Als Alternative wurde die C.-S.-Schmidt-Brücke genutzt. Heute eine Fußgängerbrücke, die aber auch schon in die Jahre gekommen ist. Eine Sanierung ist dringend notwendig.

Die Fahrt wurde entlang des Lahnufers vorbei an dem Heimbach-Haus, dem Wirtshaus an der Lahn und dem Baareschesser Richtung Lahnmündung fortgesetzt. Vor allem die unterschiedliche Fahrbahnbeschaffenheit sorgte unterwegs für ausreichend Gesprächsstoff. Entlang des Rheins ging es dann Richtung „Rheinterrassen“. Vor allem der ständige Wechsel über den Fußgängerweg sorgte nicht nur bei Radfahrern und Radfahrerinnen sondern auch bei den Spaziergängern und Spaziergängerinnen für Unmut.

hp03 Von den Ufern des Rheines ging die Fahrt dann zum Umweltbahnhof. Der Bahnhof Niederlahnstein wurde zwischen 2004 und 2009 im Rahmen eines Pilotprojektes umgestaltet. Auch die Schlussetappe über den auch als Radweg zu nutzenden Gehweg in der Koblenzer Straße meisterten die Teilnehmer. Bei der Abschlussbesprechung war man sich dann schnell einig, die Radtour sollte im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden.

   
© Die Grünen Lahnstein