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Bahnlinie schützen

GRÜf500NE fordern bessere Hangsicherung

Die Gefahr des Hangrutsches auf die gesperrte ehemalige Straße nach Friedrichssegen und damit auch auf die parallel laufende Bahnlinie konnte durch die bisher getätigten Maßnahmen nicht beseitigt werden. Darum muss alles Machbare getan werden, um diese Gefahr weiter zu mindern. Das Gelände zwischen Engpass und Wanderweg D2/D4 oberhalb des Abhanges, birgt einige – zumindest nach unserer „nicht-fachmännischen“ Auffassung – Schwachstellen. Diese Schwachstellen könnten bei Starkregen zu Gefährdungen führen.

Deshalb bittet der Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein, Gerhard Schmidt, den Oberbürgermeister, die Bedenken und Anregungen hinsichtb02lich Hangsicherung gesperrter Engpass nach Friedrichssegen überprüfen zu lassen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.tark schrägstehende Bäume, direkt am Wegesrand hangabwärts, könnten weggeschwemmt werden. Erdaufschwemmungen am Wegesrand könnten weggespült werden und Geröll hangabwärts mit sich ziehen. Holzlagerungen an der abfallenden Hangseite könnten ins Rutschen kommen. „Diese Gefahren könnten sicherlich mit geringen Mitteln minimiert werden,“ so die GRÜNE Stadträtin Jutta Niel.

w02Die Wasserabläufe aus dem oberen Hangteil, die selbst in „Nicht-Regenzeiten“ den Weg queren und so für einen matschigen Wanderweg sorgen, könnten bei unwetterartigen Regenfällen so kräftig werden, dass sie für Erd- bzw. Geröllrutsche sorgen. Mit Hilfe einer Abwasserrinne entlang des Weges könnte - zumindest teilweise - das Wasser in gelenkte - für den Hang ungefährliche - Bahnen geleitet werden, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Schmidt.

Ein nicht zu vernachlässigender Nebeneffekt dieser Maßnahme wäre die „Trockenlegung“ der Wegteiles (D2), der als Zuwegung zum Rheinsteig und als Wanderweg ausgewiesen ist. Dies hätte eine nicht zu vernachlässigende Attraktivitätssteigerung für die Wanderer zur Folge, so Schmidt zum Abschluss.

 

   
© Die Grünen Lahnstein