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Offener Brief zur K68

k 68

Sanierung der K68 dringend erforderlich

Antwort des Landrats reicht nicht aus

Bereits Anfang Mai machten die GRÜNEN Lahnstein Landrat Frank Puchtler auf den schlechten Zustand der Kreisstraße K68 aufmerksam. In seiner Antwort verweist dieser nur auf die Zuständigkeit der Stadt Lahnstein.

Damit können sich die GRÜNEN Lahnstein nicht zufrieden geben. Deshalb wenden sie sich jetzt mit mit einem „Offenen Brief“ an den Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler und den Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein Peter Labonte.

 Wir haben kein Verständnis für Zuständigkeitsgerangel, so der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Stadtrat Lahnstein. Die Gefahrenstellen müssen beseitigt werden.

Es gibt sicherlich gute Argumente für beide Seiten, wer letztendlich für die Beseitigung zuständig ist. Die Feststellung der Zuständigkeit darf aber nicht dazu führen, dass notwendige Reparaturen, insbesondere solche die eine Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer beseitigen sollen, nicht ausgeführt werden.

Deshalb machen die Kommunalpolitiker Landrat und Oberbürgermeister darauf aufmerksam, dass die Beschaffenheit der Kreisstraße zurzeit eine Gefährdung, insbesondere für Radfahrer darstellt. Im bevorstehenden Sommer wird diese Straße wieder als Weg zurück vom Schwimmbad in die Stadt, hauptsächlich durch Kinder und Jugendliche genutzt. Um diese zu schützen ist eine Instandsetzung der Straße unbedingt erforderlich.

Wenn Landrat Puchtler und Oberbürgermeister Labonte trotz besseren Wissens nicht tätig werden, machen sie sich im Falle eines Unfalles mitschuldig.

Damit es nicht soweit kommt, bitten die GRÜNEN die Beiden sich an einen Tisch zu setzen und für Abhilfe zu sorgen. Die Kosten könnten sich Stadt und Kreis bis zur endgültigen Klärung der Zuständigkeit teilen.

Der GRÜNE Stadtrat Schmidt bittet in seinem Schreiben es nicht erst zu einem folgenschweren Unfall kommen zu lassen. Insbesondere der Kreis müsste eigentlich wissen was es kosten kann, wenn es dazu kommt. Es ist sicherlich noch in alten Kreisunterlagen zu finden, dass im Jahre 1999 bereits ein 6-jähriges Mädchen auf einer mit Mängeln behafteten Kreisstraße schwer verunglückte. Neben einer einmaligen Abfindung zahlt der Kreis – oder dessen Versicherung – heute noch an die mittlerweile junge Frau eine monatliche Rente. Viel schlimmer als das Geld ist jedoch das diese junge Frau ihr Leben lang behindert bleiben wird.

Wird man denn aus Schaden nicht mehr klug?

Oder verblasst so schnell die Erinnerung?

   
© Die Grünen Lahnstein