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Die etwas andere Stadtführung

GRÜNE auf den Spuren der Geschichte

Lahnstein hat Gsalhofeschichte, dies brachte der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Gerhard Schmidt im Rahmen eines Stadtrundganges von Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein den interessierten Mitgliedern seiner Partei näher. Neben Althergebrachtem wurde jedoch auch die momentane Situation von einzelnen Objekten näher beleuchtet.

Gestartet wurde die Tour am Salhofplatz. Mit Salturm, Salhof, Hexenturm, Stadtmauer und Stadthalle bietet dieser städtische Geschichte von über einem Jahrtausend. Vorbei am „Torbogenhaus", der Pfarrkirche St. Martin und dem „Stadthaus" führte die Tour zum Bahntunnel Kirchstraße. Hier konnten die Teilnehmer dann eine Bahnüberführung sehen, die von der Bahn
selbst mit „Gravierende Schäden, wirtschaftliche Instandsetzung nicht mehr möglich" eingestuft wird. Auch wenn „angeblich" keine Gefährdung von der maroden Bahnquerung ausgeht, ist eine Instandsetzung/Erneuerung dieses Objektes dringend notwendig, so der GRÜNE Stadtrat Schmidt in seinen Ausführungen.

 Auf der anderen Seite der Bahn dann die Rheinanlagen, die sich von der Rheinkrone bis zum Martinsschloss hinziehen. „Insbesondere der „Parkplatz" Martinsschloss bereitet uns einige Sorgen", so der Sprecher der GRÜNEN Lahnstein Michael Quiram. „Die Gefährdung der Kinder durch Lärm, Staub und Abgase sowie die Behinderung der Radfahrer durch zugeparkte Wege dürfen so auf Dauer keinen Bestand haben", so Quiram weiter.
Das Martinsschloss selbst, im Jahre 1298 zur Wahrung der Zollrechte für Kurmainz als Burg Lahnstein errichtet, wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder um- bzw. angebaut. Diese Burg ist eines der geschichtlichen Highlights in der Stadt Lahnstein.

Direkt im Anschluss zur Burg befindet sich ein Gelände, welches über ein Jahrhundert Lahnstein geprägt hat. Das Güterbahnhofgelände gleicht heute eher einer bewachsenen Müllhalde, als einem wirtschaftlich genutzten Bereich. Neben den alten Gebäudeteilen und der alten Schienenanlage mit ihren Altlasten sorgen hier vor allem die illegalen Müllablagerungen für Unmut. Das Gelände muss schnellstmöglich einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Insbesondere die Bahn muss dabei in die Pflicht genommen werden.

 ga

 Eine kurze Rast legten die GRÜNEN an einem Kiosk in der Adolfstraße ein, um dann frisch gestärkt den zweiten Teil des Rundgangs in Angriff zu nehmen. Erste Station war dann die Kaiser Wilhelm Schule. Neben der Nutzung des Gebäudes KW-Schule standen dort die Bauarbeiten Kaiserplatz / Pestalozzistraße / Stauffenbergstraße im Mittelpunkt des Interesses.
Entlang einer möglichen Radfahrstrecke ging es dann bis zur Evangelischen Kirche. Hier wurde über eine mögliche Entzerrung des Verkehrsknotens diskutiert.
Zum Abschluss waren sich die Teilnehmer einig, in näherer Zukunft eine ähnliche Tour durch Niederlahnstein zu machen.
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