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Zustand der Eisenbahnbrücken

 GRÜNE Lahnstein bitten um Aufklärung

 Wie aus der Antwort zu einer „Kleinen Anfrage“ von Bündnis  90/Die GRÜNEN   hervorgeht, besteht auch bei Lahnsteiner  Eisenbahnbrücken zum Teil dringender  Sanierungsbedarf. Der  Sanierungsstau beläuft sich bundesweit mittlerweile auf 30 Mrd.  Euro. Deutschland ist als Industrieland auf eine gute  Infrastruktur angewiesen. Um  diese ist es jedoch aufgrund der eher zurückhaltenden Instandhaltung, Instandsetzung  der Eisenbahninfrastruktur nicht allzu gut bestellt.

 Für Lahnstein als alte Eisenbahnerstadt sollte nach Auffassung von Gerhard Schmidt, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Stadtrat, ein besonderes Augenmerk auf dem Erhalt der Bahnstrecken liegen. Für Lahnstein war die Schließung des Güterbahnhofes im Jahre 1997 bereits ein gewaltiger Einschnitt. Der Wegfall der Strecke Koblenz – Wiesbaden würde die Bemühungen einer Stärkung des „Öffentlichen Personennahverkehr“ ad absurdum führen.

002Insbesondere zwei Bauwerke machen den Bündnisgrünen Sorgen. So sind die Bahnquerung „Kirchstraße“ und „Grenbach“ in der Zustandskategorie 4 eingestuft. Diese Einstufung bedeutet: „Gravierende Schäden, wirtschaftliche Instandsetzung nicht mehr möglich“. Abhilfe ist also dringend erforderlich. Der GRÜNE Fraktionsvorsitzende bittet deshalb Oberbürgermeister Peter Labonte, den Sachverhalt im zuständigen Ausschuss auf die Tagesordnung zu setzen.

003Aber damit nicht genug. Neben den Bauwerken die in Kategorie 4 eingestuft wurden, gibt es noch 6 weitere Bauwerke der Bahn auf Lahnsteiner Gebiet, die die Kategorie 3 „Umfangreiche Schäden, wirtschaftliche Instandsetzung noch möglich – Wirtschaftlichkeit ist zu prüfen“ für sich in Anspruch nehmen. Hier sollte nach Auffassung der GRÜNEN dringend dafür gesorgt werden, dass diese nicht noch in ihrer Einstufung weiter absinken.

„Insgesamt sehen wir dringenden Gesprächsbedarf mit der DB Netz“, so der GRÜNE Schmidt zum Abschluss.

   
© Die Grünen Lahnstein