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Unterbringung von Asylsuchenden

GRÜNE Lahnstein bitten um Aufklärung

Weltweit gibt es immer mehr Krisengebiete und in immer mehr Krisengebieten wächst sich die Krise zu einem Krieg aus. Dies hat zur Folge, dass die Flüchtlingsströme zunehmen. Viele dieser Flüchtlinge suchen eine neue Heimat und so ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Asylbewerber in Nicht-Krisenregionen zunimmt. Dieser Trend macht sich auch in Deutschland bemerkbar. So stieg die Zahl der Asylanträge von 48.524 im 1. Halbjahr 2013 auf 77.109 im 1. Halbjahr 2014.

Diese Zahlen lassen darauf schließen, dass auch in Lahnstein die Zahl der Asylsuchenden zunimmt. Für die GRÜNEN Lahnstein stellen sich deshalb einige Fragen. Insbesondere die „Zur-Verfügung-Stellung“ von menschenwürdigem Wohnraum macht den GRÜNEN dabei Sorgen, wurden doch in der Vergangenheit viele stadteigene Mietwohnungen veräußert.

Um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten wandten sie sich jetzt in einem Schreiben an Oberbürgermeister Peter Labonte. Von diesem möchten die Lahnsteiner GRÜNEN unter anderem erfahren ob die Zahlen für Lahnstein im Bundestrend liegen und wie sieht es mit städtischem Wohnraum aus?

Den GRÜNEN ist durchaus bewusst, dass die momentane Lage nicht durch die Verwaltung verursacht wurde und dass die Verwaltung auch nicht alleine in der Lage sein wird die Problematik zu lösen. Um die Situation in den Griff zu bekommen, sind politische Entscheidungen notwendig. Diese sollten jedoch möglichst schnell auch getroffen werden. Deshalb bitten die GRÜNEN Lahnstein den Oberbürgermeister diese Problematik in der nächsten Ausschusssitzung des zuständigen Ausschusses auf die Tagesordnung zu setzen.

„Wir hoffen, dass sich die Lage in der Welt auf Dauer entspannt,“ so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Lahnstein „ aber wir müssen, um keine sozialen Brennpunkte zu schaffen, Lösungen im Vorfeld suchen.“

   
© Die Grünen Lahnstein