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Inklusion funktioniert nicht ohne Barrierefreiheit

POLLER GRÜNE bitten um Begehung

Für Menschen ohne Behinderung eigentlich keine Gefahrenstelle, doch für Menschen zum Beispiel mit einer Sehbehinderung ein gefährliches Hindernis. So umschreiben kann man den Pfosten an der Ecke Frühmesserstraße/Hochstraße. Der Poller in einem dezenten graubraun gehalten ist für Sehbehinderte nur sehr schwer zu erkennen. So hat sich an dieser Stelle auch schon der ein oder andere Zwischenfall ereignet.

Auch wenn es an dieser Stelle noch keinen tragischen Unfall zu verzeichnen gibt, sollte der Poller nach Auffassung der Lahnsteiner GRÜNEN mit entsprechender Signalfarbe überstrichen werden. Aus diesem Grunde wendete sich jetzt auch der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt in einem Schreiben an den Oberbürgermeister.

Barrierefreiheit geht alle Menschen an. Irgendwann könnte jeder von uns darauf angewiesen sein, so der Stadtrat Schmidt. Zur Minderung von Unfallgefahren und um Menschen mit Behinderung die Teilhabe am öffentlichen Leben zu erleichtern sollte alles dafür getan werden Barrieren abzubauen. Aber sicherlich gibt es –auch in Lahnstein- noch einige Stellen, die ein Hindernis darstellen. Aus diesem Grunde bittet Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein darum, dass durch den zuständigen Fachbereichsausschuss eine Begehung durchgeführt wird. Eine solche Begehung hat auch schon in der Vergangenheit für ein Erkennen und Abstellen von Schwachstellen der Barrierefreiheit in unserer Stadt gesorgt.

Inklusion funktioniert nicht ohne Barrierefreiheit. Wo Barrieren behindern bleibt die Teilhabe am kulturellen und politischen Leben auf der Strecke, so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende.

   
© Die Grünen Lahnstein