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Parkraumbewirtschaftung kein Geldbrunnen

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GRÜNE fordern Hilfe für sozial Schwächere

Parkraumbewirtschaftung ist sicherlich ein ortsübergreifendes Streitthema. Doch was bedeutet Parkraumbewirtschaftung eigentlich? Nichts anderes, als dass ein knappes Gut - in diesem Fall der Parkraum - so genutzt wird, dass möglichst viele etwas davon haben. Das bedeutet aber auch, dass sie in erster Linie nicht dazu genutzt werden darf, den städtischen Geldsack zu füllen, meint der GRÜNE Fraktionsvorsitzende im Lahnsteiner Stadtrat, Gerhard Schmidt.

Nach Auffassung der GRÜNEN Lahnstein ist es zumindest notwendig, dass ein jeder Bewohner der Stadt sein motorisiertes Gefährt in der Nähe seiner Wohnung abstellen kann. Dazu dient der sogenannte Anwohnerparkausweis. Doch diesen muss sich auch jeder leisten können. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Aus diesem Grunde wandte sich der GRÜNE Fraktionsvorsitzende jetzt in einem Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt, Peter Labonte. Nach Auffassung des Lahnsteiner Stadtrats Schmidt sollte es für jeden Anwohner möglich sein, eine solche Parkberechtigung zu erwerben, auch wenn dies bedeutet, dass die städtische Kasse nicht den vollen Euro-Betrag verbuchen kann.P001

Parkprobleme werden nicht gelöst indem man bei einem beschränkten Platzangebot immer höhere Gebühren verlangt. Im Gegenteil, wer sein Auto zuhause stehen lässt sollte belohnt werden. Nur mit einer Verkehrswende ist dem Verkehr zukünftig noch bei zu kommen. Mehr bezahlbarer öffentlicher Personennahverkehr, der auch noch vertaktet ist und sicherer Radverkehr mit Radwegen, die ihren Namen verdienen, löst nicht nur innerstädtische Verkehrsprobleme, sondern beseitigt auch den Mangel an Parkplätzen innerhalb der Stadt.

P002Wer versucht städtische Verkehrsprobleme mit Hilfe von neuen Straßen und Parkhäusern zu lösen, der wird Schiffbruch erleiden, so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Schmidt.

   
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