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Natürliches Mineralwasser – Ein Stück Lebensqualität aus der Region

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GRÜNE besuchten die Victoria Heil- und Mineralbrunnen GmbH

 

Mitglieder von Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein trafen sich zur Besichtigung des Lahnsteiner Familienunternehmens „Victoria Heil- und Mineralbrunnen GmbH“. Besitzer und Geschäftsführer Dirk Wöhner führte die GRÜNEN Politikerinnen und Politiker über das Firmengelände.

Aus heute zwei Brunnen wird das Wasser gefördert, oder besser gesagt, tritt das Wasser - welches sich seit 30 bis 40 Jahren im Untergrund befindet – wieder an die Erdoberfläche. Kohlensäure sorgt für einen Druck von etwa 4 Bar, durch den das Taunuswasser zur Oberfläche gedrückt wird. Neben dem Rohwasser wird deshalb noch Flüssigkohlensäure in den Brunnen gewonnen. Der weitaus größte Teil der Kohlensäure kann im Betrieb nicht weiterverwendet werden und wird so als Nebenprodukt verkauft.111

Das Wasser selbst wird zu 60 verschiedenen Produkten innerhalb des Lahnsteiner Betriebes weiterverarbeitet. Die Produktpalette besteht unter anderem aus so bekannten Marken wie Victoria, Lahnsteiner und Lahnperle. Das edle Nass wird zu Wasser, Limonaden etc. weiterverarbeitet und in den Handel gebracht.

Auf Nachfrage von Jutta Niel, Geschäftsführerin der Grünen Lahnstein, erläuterte Geschäftsführer Wöhner, dass die Philosophie des Unternehmens und die natürlichen Produkte zu einem fairen und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen verpflichten. Dabei soll jedoch der Genuss des Mineralwassers unverändert und naturbelassen auf den Tisch der Kundschaft gelangen.

121Neben der Wiederverwendung der Getränkeflaschen (Glasflaschen lassen sich 50 mal und öfter wieder befüllen), dem Recycling der Bruchflaschen, der Verschlüsse und der Verpackungsmaterialien wird auch noch eine Photovoltaikanlage betrieben. Ein weiteres Beispiel für den bewussten Umgang mit unseren Ressourcen betrifft die Reinigung des Leergutes. Hierfür wird überschüssiges Quellwasser und kein aufbereitetes Trinkwasser verwendet.

Es wurden aber auch weniger schöne Dinge angesprochen. So ließen sich die GRÜNEN über die Auflösung des Wasservertrages zwischen dem Hotel auf der Höhe und der Victoria sowie die nicht zustande gekommene Umsetzung der Energiegewinnung mit Hilfe des Brunnenwassers im angrenzenden Leuchtturmprojekt „Rheinquartier“ unterrichten.

Zum Abschluss dankte der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Lahnsteiner Stadtrat, Gerhard Schmidt, dem Geschäftsführer der Victoria Brunnen GmbH, Dirk Wöhner, für den umfangreichen Firmenrundgang und das anschließende Gespräch. Er rief seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter dazu auf, nach Möglichkeit Lahnsteiner Getränke zu kaufen. Nur durch das Unterstützen von einheimischen Familienbetrieben kann auch gewährleistet werden, dass Konzerne wie Nestle auf ihrem Vormarsch der Wasserkommerzialisierung gestoppt werden. Geschäfte mit der Wasserknappheit müssen auf Dauer verhindert werden, so der GRÜNE Schmidt.

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