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Leuchten für den Klimaschutz

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GRÜNE fragen nach Stand der LED-Beleuchtung

 

Ein hoher Prozentsatz des kommunalen Stromverbrauchs entfällt auf die öffentliche Straßenbeleuchtung. Dies liegt zu Teilen an der dort eingesetzten veralteten Technik. Wie sieht das bei uns in Lahnstein aus? Dies möchte Bündnis 90/Die GRÜNEN jetzt von der Verwaltung erfahren.

 In einem Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt bittet der Fraktionsvorsitzende der Partei im Stadtrat, Gerhard Schmidt, darum einige Fragen zum Stand der digitalen Beleuchtung am Rhein-Lahn-Eck zu beantworten. Neben der Umrüstung geht es auch um die Kosten. So stellen sich unter anderem die Fragen: „Gab es Zuschüsse?“ und „Kann das neue Förderprogramm des Energieministeriums unter dem Titel „Leuchten für den Klimaschutz“ die Erneuerung der Beleuchtung beschleunigen?“

Es gilt, die vielfältigen Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes zu nutzen und so die Umstellung der kommunalen Innen- und Außenbeleuchtung auf die energieeffizientere LED-Technik voran zu treiben, so der GRÜNE Schmidt. Außerdem trägt die veraltete Lampengeneration aufgrund ihres ungerichteten Streulichts zur sogenannten Lichtverschmutzung bei und lockt Insekten und andere Tiere an, die dann oftmals zu Tode kommen. Allein in Deutschland sterben während der 3-monatigen Flugperiode schätzungsweise 91 Milliarden Insekten durch weißes Straßenlicht. LED-Leuchten ziehen, gegenüber herkömmlichen Leuchten etwa 83% weniger Insekten an. Zudem können sie wesentlich gezielter eingestellt werden und sorgen so für eine Verminderung der Lichtemissionen. Mit Hilfe der LED-Beleuchtung könnte die Stadt ihren Stromverbrauch und damit die Treibhausgasemissionen und die Kosten für die Außenbeleuchtung senken.

   
© Die Grünen Lahnstein