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Kein Hochwasserschutz für Lahnstein

hw 102GRÜNE bitten Ministerin um Unterstützung

Lahnstein bekommt keinen Hochwasserschutz. An dieser Tatsache hat sicher der eine oder andere zu schlucken, aber sie ist wohl nicht zu ändern. Nach Auffassung von Bündnis 90/Die GRÜNEN Lahnstein darf aber jetzt die Stadt Lahnstein mit diesem Problem nicht alleine gelassen werden. Deshalb unterstützen sie ausdrücklich die Bemühungen von Oberbürgermeister Peter Labonte zur Erstellung eines “örtlichen Hochwasserschutzkonzeptes“.

„Wie der Oberbürgermeister, sind wir der Auffassung, dass der Stadt Lahnstein und ihren Bürgerinnen und Bürgern durch das Land geholfen werden muss“, so der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt. „Deshalb befürworten wir auch den Appell von Herrn Labonte an Frau Ministerin Höfken mit der Bitte einer wohlwollenden Prüfung auf Gewährung entsprechender Fördermöglichkeiten im Bereich des „Örtlichen Hochwasserschutzes.“hw 101

Es ist zwar richtig was das Hochwasserhandbuch „Rheinland-Pfalz“ sagt: „Immer schon haben die Menschen die Gunst der Lage am Fluss genutzt und in hochwassergefährdeten Gebieten gesiedelt. … Die Menschen hatten sich dabei auch auf Überschwemmungen ihres Lebensraumes einzustellen. Während man mit den häufigen Überflutungen zu leben gelernt hatte, brachten die seltenen großen Hochwasser oft katastrophale Zerstörungen.“ Den betroffenen Menschen muss eine größtmögliche Hilfe zu Teil werden.

In einem Schreiben an Frau Ministerin Höfken bittet der GRÜNE Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt ausdrücklich nochmals zu prüfen, in welchem Umfang das Land Rheinland-Pfalz der Stadt Lahnstein bei der Umsetzung eines „örtlichen Hochwasserschutzkonzeptes“ behilflich sein kann. Außerdem bittet er in einem weiteren Schreiben Herrn Minister Roger Lewentz, Herrn Dr. Ulrich Kleemann (Präsident SGD Nord), Herrn Dr. Bernhard Braun und Frau Pia Schellhammer (Landtagsfraktion der GRÜNEN in Rheinland-Pfalz) sowie Herrn Josef Winkler (Kreistagsfraktion der GRÜNEN Rhein-Lahn) um Unterstützung seines Anliegens.

hw 103Es ist wichtig, dass insbesondere Neubürgerinnen und –bürger an das Thema Hochwasserschutz herangeführt werden. Um diesen Prozess zu begleiten und zu fördern bedarf es für die Bürgerinnen und Bürger aber der Hilfe von Stadt und Land.

Wurden in der Vergangenheit bei Hochwasser noch viele Hilfestellungen durch die ortsansässigen Pioniere gegeben, so ist diese Hilfe in Zukunft nicht mehr vorhanden. Feuerwehr und THW dürften zukünftig mit der Aufgabe, alleine Hilfe leisten zu müssen, überfordert sein, umso wichtiger ist es die Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern.

 

   
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