Sträucher gekappt

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GRÜNE bemängeln Schnittarbeiten

„Nicht zur Nachahmung empfohlen“, das ist das Fazit, das Gerhard Schmidt Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Lahnstein zieht, nachdem er die Schnittmaßnahmen am Parkplatz Rheinhöhenweg/Am Burgweg in Augenschein nahm.

Es gibt sicherlich Gründe, wenn Hecken und Sträucher wie an diesem Parkplatz beschnitten werden. Bevor man mit dem Schnitt beginnt, sollte jedoch klar sein, was mit dem Rückschnitt erreicht werden soll.

 Soll die Pflanze in eine besondere Form gebracht werden? Soll ein Weg frei geschnitten werden? Soll der Strauch einen Verjüngungsschnitt erhalten? Ist die Pflanze nicht mehr vital? Erst wenn die zu entfernenden Zweige ausgewählt sind sollte mit der Schnittmaßnahme begonnen werden. Besonders wichtig dabei ist, die Folgen für die Pflanze zu kennen, um eine dauerhafte Schädigung auszuschließen.h02

All diese Dinge wurden beim Beschneiden der Pflanzen auf dem Parkplatz auf Lahnsteins Höhe offensichtlich außer Acht gelassen. Man kann nur hoffen, dass es möglichst wenige Nachahmer dieser Maßnahme gibt, so ein besorgter Lahnsteiner Bürger. „Eine alte Gärtnerweisheit sagt zwar, dass wenn drei Gärtner vor einem Baum stehen, es fünf Meinungen, wie man schneiden soll gibt, aber diese sechste Art der Beschneidung wird wohl kein Gärtner wirklich als Alternative sehen“, ergänzt der GRÜNE Gerhard Schmidt.

Bäume und Sträucher benötigen regelmäßig Pflege. Dazu zählt auch der fachgerechte Gehölzschnitt. Ein Kappen von Büschen und Sträuchern wie mit dem Rasenmäher, erscheint h03jedoch nicht als angemessene Pflegemaßnahme. Gebüsch, welsches als Parkplatzabgrenzung dient und weder Gehwege noch Parkplätze beeinträchtigt, kann sicherlich auch wachsen gelassen werden.